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Was gehört noch an ein gutes Hundefutter?

Obst und Gemüse

sind meist gut verträglich und liefern weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Möhren, Äpfel, Bohnen, Erbsen, Tomaten, mitunter sogar Beerenfrüchte findet man heute schon in vielen Futtermittel.

Kräutermischungen

Einige Firmen ergänzen das Futter durch Kräuter und Pflanzenbeimischungen, die sich positiv auf bestimmte Körperfunktionen und Organe auswirken sollen. Die Palette reicht von Yucca, Seetang, Brennnessel bis hin zu Himbeerblättern u.v.a.m.. Selbst verdauungsunterstützende Lactobakterien werden zugesetzt. Natürlich können sich solche Zusätze günstig auswirken. Man sollte aber immer bedenken, dass Heilkräuter eine Form von Arzneimitteln sind. Jeder Kenner von Kräutertees wird Ihnen bestätigen, dass ein Zuviel von der gleichen Sorte durchaus schaden kann. Deshalb beobachten Sie die Wirkungen auf die Gesamtverfassung Ihres Hundes sehr genau.

Mineralstoff- und Vitamin - Zusätze

gehören zum Standard im Fertigfutter. Hier muss man aufpassen, eine günstige Zusammensetzung zu finden. Oft werden Vitamine zur Konservierung genutzt. Leicht bekommt man zu viel des Guten, wobei immer noch die Frage steht: Wie wird konserviert und in welchem Abschnitt des Konservierungsprozesses werden die Vitamine beigemischt? Vor oder nach der Hocherhitzung? Jede Firma hat diesbezüglich eigene Methoden. Es ist sehr aufschlussreich, sich damit näher zu befassen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Calcium- Phosphor- Verhältnis bei etwa 1,2: 1 steht.

Noch vor wenigen Jahren schwor man auf Futtermittel mit sehr hohem Eiweißanteil. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein naturnaher Eiweißanteil sehr viel bekömmlicher ist. Insbesondere große Rassen wuchsen durch Futtermittel mit zu hohem Eiweißanteil extrem schnell. Irreversible Schäden des Skeletts und der Gelenke waren oft die Folge. Auch bei Junghunden kleiner Rassen gilt, dass ein langsames Wachstum durch moderaten Eiweißanteil immer besser ist. Das enthaltene Eiweiß wiederum sollte aus wertvollen Quellen stammen. Fleisch ist, wie oben geschildert, die beste Variante. Milchprodukte können  ergänzend wirken.

Öle und Fette

Als Fettspender werden häufig Öle eingesetzt, Sonneblumenöl z.B., das auch essentielle Fettsäuren liefert. Tierfette dürfen zu Recht mit Vorsicht betrachtet werden.

Konservierung des Hundefutters

Ausgesprochen wichtig für die Gesundheit Ihres Hundes ist die Konservierung des Hundefutters. Konservierungsstoffe wie BHT, BTA, Etoxiquin usw.. sind grundsätzlich genauso gesundheitsgefährdend, wie der Zusatz von Farb- und Lockstoffen.


Zusammenfassung:

Worauf achtet man beim Futterkauf?

  1. Eiweißquelle Fleisch oder Fleischmehl möglichst an Position 1 der Bestandteile auf der Packung
  2. keine Abfallprodukte, wie Tierkörpermehl, tierische Nebenerzeugnisse (Firma ggf. um schriftliche Info bitten, um welche Nebenerzeugnisse es sich handelt)
  3. keine/wenig pflanzlichen Abfallprodukte (Braugerste, Maismehl...)
  4. keine Konservierungsstoffe wie BHT, BTA und Etoxiquin
  5. günstiges Calcium- Phosphor- Verhältnis 1,2:1 bis 1,5:1
  6. vielfältige Zusammensetzung aus wertvollen Bestandteilen
  7. Auf Allergieauslöser ggf. achten!


Sie werden sehen, dass sich die Menge der in Frage kommenden Futtermittel schon drastisch einschränkt. Alle Tipps gelten sowohl für Feuchtfutter (Dosenfutter), als auch für Trockenfutter. Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wie man Fertigfutter abwechslungsreich gestalten kann.

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