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Sie möchten lieber Frischfleisch füttern?

Das ist etwas aufwändiger, aber die natürlichste Form einer gesunden Ernährung. Sorgen Sie zunächst für eine beständige Futterquelle, wo Sie einwandfreies und frisches Fleisch kaufen können.

Rindfleisch, Pferd, Huhn oder Hammel können bei zuverlässiger Herkunft roh gefüttert werden. Langsam daran gewöhnen! Zuverlässige Lieferanten sind beispielsweise Futtermittelhändler, Metzger, Schlachthöfe oder Freibanken. Fragen Sie  nach der Herkunft des Fleisches. Abdeckereien eignen sich weniger, da dort auch kranke Tiere verarbeitet werden. Notfalls können Sie das Fleisch zu Anfang leicht garen und die Brühe mit Suppengemüse verfeinern. Brühe und Gemüse darf Ihr Hund natürlich mitfressen. Ansonsten orientieren Sie sich bei der Ergänzung bitte an den oben genannten Nahrungsmitteln. Fisch kann ebenfalls zur Abwechslung beitragen. Fleisch und Fisch müssen unbedingt frisch und unverdorben sein.

Selbst hergestelltes Futter kann man durch eine Vitamin- Mineralsstoffmischung ergänzen. Bitte beachten Sie dazu genau die Fütterungsempfehlungen des Herstellers, die meist eher großzügig als zu knapp ausgelegt sind. Knochenmehl liefert ebenfalls viele wertvolle Mineralien.

Grobe Richtwerte für die Futterzusammensetzung:

  • mindestens ein Drittel des Futters oder bis zur Hälfte Fleisch (Welpen, Junghunde sowie tragende und säugende Hündinnen zwei Drittel)
  • ca. ein Drittel Reis, Flockenmischung, Nudeln etc..
  • ca. ein Drittel Obst und Gemüse in geeigneter Form
  • ein Teelöffel bis ein Esslöffel Distelöl oder Sonnenblumenöl, ggf. auch wertvollere Spezialöle für Haut und Haar
  • Vitamin- Mineralstoffmischung (den Empfehlungen der Packungsbeilage entsprechend)
  • abwechselnd weitere Zusätze wie Bierhefe, Bäckerhefe sowie frische Kräuter (gibt es auch in getrockneter Form speziell für Hunde)
  • Knochen (Markknochen- frisch)


Die Anzahl und Verteilung der Portionen richtet sich nach Alter und Belastung des jeweiligen Tieres. Besonders beanspruchte Tiere erhalten immer einen höheren Fleischanteil.

Ergänzungsmittel zum Hundefutter- sinnvoll oder überflüssig?

Während des Haarwechsels oder auch nach der Säugeperiode einer Hündin mit Welpen kann eine Kur mit einem haarwuchsfördernden Präparat die Haarneubildung anregen und den Haarwechsel beschleunigen. Der Fachhandel bietet dazu verschiedene Mittel auf Biotinbasis, sowie Öle und Kräutermischungen an.

Ein Stück frische Bäckerhefe oder Bierhefetabletten zum täglichen Futter erhalten die natürliche Darmflora und tragen zu gesunder Haut und gutem Haar bei. Hefe wird auch in Kombinationspräparaten angeboten, falls man sie nicht direkt beim Bäcker kaufen möchte.

Seealgenmehl enthält ebenfalls viele wertvolle Stoffe, die sich beispielsweise förderlich auf eine gute Pigmentierung auswirken.

Wie viele Menschen auch, leiden manche Hunde an schmerzhaften Veränderungen an den Gelenken bzw. Erbschäden oder erworbenen Schäden am Skelett. Vor dem Gang zur Operation kann man eine Behandlung auf Naturbasis ausprobieren, die sich zumindest nicht nachteilig auswirken wird. Hierzu stehen Muschelextrakte (Glykosaminglykagen) und Gelantinepulver zur Verfügung. Bei Junghunden sehr großer Rassen, die zu schnell wachsen, oder bei anderen Entwicklungsstörungen von Skelett und Gelenken käme es ebenfalls auf den Versuch mit solchen Nahrungsergänzungsmitteln an. Zum Teil können erfahrene Homöopathen passende Mittel verordnen, die weniger auf eine Nahrungsergänzung, als vielmehr auf eine optimierte Aufnahme und Verarbeitung aller Nährstoffe und insbesondere der Mineralien abzielen.

In Fertigfutter, gleich ob Dosenfutter oder Trockenfutter, sind in der Regel Vitamine und Mineralstoffe in genügender Menge zugesetzt. Nur bei erhöhtem Bedarf ist eine Ergänzung sinnvoll. Mit weiteren Zusätzen läuft man sonst Gefahr, mehr Schaden als Nutzen anzurichten.

Diätfutter für erkrankte Tiere und die Frage: Leckerli für den Hund? »

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