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Hautprobleme & Haarprobleme des Hundes

Natürlicher Haarwechsel oder problematischer Haarausfall ?

Bobtail ohne Haarprobleme
Dieser schöne Bobtail hat zum Glück keine
Haarprobleme.
Foto:
Bobtail © Sunheyy | Dreamstime.com

Haarausfall kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Die meisten Rassen wechseln zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, ihr Haar. Das ist ein natürlicher Vorgang. Freilich sind die vielen sich lösenden Haare oft ein Ärgernis in der Wohnung. Man kann deshalb versuchen, den Haarwechsel etwas zu beschleunigen. Tägliches Bürsten und Kämmen unterstützt die Sache auf jeden Fall. Auch ein Bad könnte den Ablauf unterstützen, da sich die Haare anschließend besser lösen.

Tägliche Gaben eines biotinhaltigen Präparates fördert das Wachstum des neuen und den Abstoß des abgestorbenen Haares. Bewegung an frischer Luft und zweckmäßiges Futter haben einen weiteren positiven Einfluss auf den Haarwechsel. Bei Hunden,  die getrimmt werden, ist die Angelegenheit mit einem Trimming erledigt. Noch andere Rassen haaren überhaupt nicht. Eine weitere Ausnahme sind Nackthunde, bei denen Haarlosigkeit zum Rassebild gehört.  In der Mehrheit werden Sie aber mit diesem Problem bei Ihrem Hund konfrontiert werden.

Wohnungsklima und Ernährung als Einfluss- Faktoren

Erstreckt sich der Haarwechsel über das ganze Jahr, kann das an unseren wohltemperierten Wohnungen liegen. Die ständig gleichen Temperaturen gaukeln dem Körper des Tieres ein gleichmäßig warmes Klima vor, dem sich der Hund anpasst. Aber auch eine falsche Ernährung kann Ursache von Haarausfall sein.

Ekzeme, Pilze, Flechten und andere krankhafte Veränderungen

Haarausfall, der abgegrenzt an verschiedenen Stellen des Körpers auftritt und bei dem zusätzlich Hautveränderungen vorliegen, hat meist seinen Ursprung in Ekzemen, Pilzen, Bakterien, Flechten und äußeren Parasiten. Die Diagnose und Behandlung obliegt freilich dem Tierarzt.

Wenn die Hormone verrückt spielen

Relativ häufig sind Haarausfälle hormonell bedingt. Hündinnen mit Hormonstörungen fallen die Haare seitlich an den Flanken und am Rücken aus. Meistens passiert das symmetrisch. Es ist schwierig, Hormonprobleme befriedigend zu behandeln, ohne den Gesamthormonhaushalt des Tieres durcheinander zu bringen. Vereinzelt zeigen homöopathische Kuren sehr gute Wirkungen.

Auch nach einem Wurf verlieren viele Hündinnen ihr Haar fast vollständig, die Unterwolle wird ausgesprochen schütter und oft kann man förmlich auf die Haut hindurch sehen. Der veränderte Stoffwechsel spielt die Hauptrolle bei diesem Phänomen. Biotingaben können die Bildung des neuen Haares dann unterstützen. Einen Haarausfall während der Säugeperiode werden sie auch nicht ganz verhindern können.

Doch nicht nur Hündinnen haben  Probleme mit hormon- und stoffwechselbedingtem Haarausfall. Rüden sind ebenso betroffen, vor allem wenn sie Erkrankungen der Hoden haben. Schilddrüsenstörungen und Nebennierenerkrankungen spielen bei beiden Geschlechtern eine Rolle, wenn es zu Haarausfall kommt.

Allergien, nun auch eine Plage bei Hunden, außerdem: Haarbruch »

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